Revanche geglückt: Flying Forecheckers gewinnen den 2. Spital Cup

Nur zwei Monate nach der Premiere ging der Spital Cup am 11. Jänner 2026 in seine zweite Runde. Nach sechs Teams bei der ersten Ausgabe wuchs das Teilnehmerfeld diesmal bereits auf neun Mannschaften an. Am Ende kam es zu einer Neuauflage des ersten Spital-Cup-Finales – doch diesmal mit umgekehrtem Ausgang: Die Flying Forecheckers besiegten die Net Ninjas mit 3:1 und sicherten sich ihren ersten Titel.

Neben den sechs Teams der ersten Ausgabe waren mit Spital United, IBC Leoben und den Flooristen drei neue Mannschaften dabei. Damit wurde der Kampf um die Spitzenplätze deutlich größer und ausgeglichener.

 
Spital Cup 2 Sieger Flying Forecheckers 1024x683

FIUC holt Platz eins nach der Vorrunde

Die stärkste Vorrunde spielte FIUC Gohtschowieda. Nach Rang drei beim ersten Spital Cup setzte FIUC seine starke Form fort und beendete die Vorrunde diesmal sogar auf dem ersten Platz.

Dahinter folgten die Flying Forecheckers auf Rang zwei. Sie starteten mit einem deutlichen 5:1 gegen die Flooristen in das Turnier und sorgten später mit einem 10:0 gegen Ernsthaft für eines der klarsten Ergebnisse des Tages.

Im direkten Duell zwischen den beiden besten Teams der Vorrunde setzte sich FIUC mit 2:1 gegen die Forecheckers durch.

Auf Rang drei landeten die Kreuzgasse Chargers I, die damit einen deutlichen Schritt nach vorne machten. Beim ersten Spital Cup hatten sie die Tabelle noch auf dem sechsten und letzten Platz beendet. Diesmal gehörten sie von Beginn an zur Spitzengruppe.

Die Titelverteidiger der Net Ninjas gingen als Vierte in die entscheidende Phase des Turniers.

Net Ninjas kämpfen sich erneut ins Finale

Wie schon bei der ersten Ausgabe zeigten die Net Ninjas vor allem in den entscheidenden Spielen ihre Stärke.

Nach einem 1:0 gegen Spital United trafen sie auf Vorrundensieger FIUC Gohtschowieda. Die Partie wurde zu einem der engsten Spiele des Turniers und musste im Shootout entschieden werden. Dort setzten sich die Net Ninjas mit 2:1 durch und standen damit zum zweiten Mal in Folge im Finale.

Auf der anderen Seite des Turnierbaums mussten sich die Flying Forecheckers zunächst gegen die Flooristen behaupten. Beim knappen 3:2-Erfolg war bereits deutlich mehr Gegenwehr gefragt als noch beim 5:1 in der Vorrunde.

Im nächsten Spiel warteten die stark aufspielenden Kreuzgasse Chargers I. Auch hier blieb es eng, doch die Forecheckers gewannen mit 2:1 und machten damit die Neuauflage des Finales vom ersten Spital Cup perfekt.

Neuauflage des ersten Finals

Damit standen sich erneut die Net Ninjas und die Flying Forecheckers im Spiel um den Titel gegenüber.

Schon beim ersten Spital Cup hatten beide Teams das Turnier geprägt. Damals waren die Forecheckers als bestes Team der Vorrunde ins Finale gegangen, mussten sich dort jedoch mit 3:4 geschlagen geben. Die Net Ninjas wurden dadurch die ersten Champions der Turnierserie.

Auch beim zweiten Cup war das direkte Duell zunächst völlig offen. In der Vorrunde trennten sich beide Teams mit einem 1:1.

Im Finale gelang den Flying Forecheckers schließlich die Revanche.

Mit einem 3:1-Erfolg gegen die Net Ninjas drehten sie das Ergebnis der ersten Ausgabe um und holten sich beim zweiten Versuch ihren ersten Spital-Cup-Titel.

Die beiden ersten Ausgaben endeten damit jeweils mit demselben Finale – und mit jeweils einem Turniersieg für beide Teams.

FIUC erneut auf dem Podest

Im Spiel um Platz drei traf FIUC Gohtschowieda auf Kreuzgasse Chargers I.

Nach der starken Vorrunde und der knappen Shootout-Niederlage gegen die Net Ninjas ließ FIUC im letzten Spiel nichts mehr anbrennen. Mit einem klaren 3:0 sicherte sich das Team erneut Rang drei.

Damit besteht das Podium der zweiten Ausgabe aus exakt denselben drei Mannschaften wie beim ersten Spital Cup – lediglich die ersten beiden Plätze wurden getauscht.

Beim ersten Cup hatten die Net Ninjas vor den Flying Forecheckers und FIUC gewonnen. Diesmal lautete die Reihenfolge Flying Forecheckers, Net Ninjas und FIUC.

Marcus wird erster dokumentierter Torschützenkönig

Beim zweiten Spital Cup wurden erstmals auch die erfolgreichsten Torschützen des Turniers erfasst.

An die Spitze setzte sich Marcus #15 von den Kreuzgasse Chargers mit starken 13 Toren. Damit hatte er entscheidenden Anteil daran, dass sein Team im Vergleich zur ersten Ausgabe einen großen Sprung nach vorne machte.

Direkt dahinter landete Patrick #11 von den Flying Forecheckers mit zwölf Treffern. Mit Tobias #99 auf Rang drei und Mika #72 auf Rang fünf waren gleich drei Spieler des Turniersiegers in den Top 5 vertreten.

Die Top 5:

  1. Marcus #15 – Kreuzgasse Chargers – 13 Tore
  2. Patrick #11 – Flying Forecheckers – 12 Tore
  3. Tobias #99 – Flying Forecheckers – 8 Tore
  4. Philipp #11 – Kreuzgasse Chargers – 6 Tore
  5. Mika #72 – Flying Forecheckers – 6 Tore

Damit zeigte sich auch in der individuellen Statistik deutlich, welche beiden Teams offensiv zu den auffälligsten Mannschaften des Turniers gehörten.

Ein deutlich gewachsener Spital Cup

Bereits die zweite Ausgabe zeigte, wie schnell sich das Turnier weiterentwickelte. Aus sechs Teams beim Auftakt wurden neun Mannschaften, neue Teams mischten sofort im Wettbewerb mit und mit der Torschützenstatistik kam erstmals auch eine individuelle Wertung hinzu.

Sportlich blieben dennoch einige Konstanten bestehen: Die Flying Forecheckers und Net Ninjas erreichten erneut gemeinsam das Finale, während FIUC Gohtschowieda zum zweiten Mal in Folge den dritten Platz belegte.

Nach dem Triumph der Net Ninjas bei der Premiere hat der Spital Cup damit nun seinen zweiten Sieger.

Endstand

1. Flying Forecheckers
2. Net Ninjas
3. FIUC Gohtschowieda

Nach zwei Ausgaben stehen die beiden Finalrivalen damit bei jeweils einem Titel – und die Geschichte des Spital Cups ist um ihr erstes echtes Revanche-Finale reicher.

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