Debütsieg: Floorball + Bier gewinnt den 3. Spital Cup

Der Spital Cup wächst weiter: Bei der dritten Ausgabe am 15. März 2026 gingen erstmals zwölf Teams an den Start – doppelt so viele wie noch bei der Premiere vier Monate zuvor. Mit Floorball + Bier setzte sich am Ende ausgerechnet eines der vier neuen Teams durch. Im Finale gewann der Debütant souverän mit 3:0 gegen Spital United und krönte einen beeindruckenden ersten Auftritt mit dem Turniersieg.

Neben vielen bekannten Mannschaften feierten diesmal gleich vier Teams ihre Spital-Cup-Premiere: Floorball + Bier, die Ringelrobben, die Floorballbunnies und die FBC Wr. Neustadt Knights. Nicht mehr dabei war hingegen Kreuzgasse Chargers II, das an den ersten beiden Ausgaben teilgenommen hatte.

Mit zwölf Mannschaften wurde erstmals in zwei Gruppen zu je sechs Teams gespielt. Und bereits die Vorrunde zeigte, dass die Neulinge nicht nur zum Auffüllen des Teilnehmerfeldes gekommen waren.

Spital Cup 3 Sieger Floorball Und Bier 1024x768

Flying Forecheckers und Floorball + Bier gewinnen ihre Gruppen

In Gruppe A setzte sich Titelverteidiger Flying Forecheckers an die Spitze. Nach fünf Spielen standen vier Siege und ein Unentschieden sowie ein Torverhältnis von 15:7 zu Buche.

Damit knüpften die Forecheckers zunächst nahtlos an ihre starken ersten beiden Spital Cups an. Nach dem verlorenen Finale bei der Premiere und dem Titel beim zweiten Cup gehörten sie erneut zu den großen Favoriten.

Direkt dahinter sorgten jedoch bereits zwei Debütanten für Aufsehen. Die Ringelrobben belegten mit drei Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage Rang zwei, die Floorballbunnies landeten auf dem dritten Platz.

In Gruppe B war Floorball + Bier das dominierende Team. Vier Siege, ein Unentschieden und vor allem ein beeindruckendes Torverhältnis von 17:3 bedeuteten souverän Rang eins.

Spital United folgte ungeschlagen auf dem zweiten Platz, die ebenfalls erstmals teilnehmenden FBC Wr. Neustadt Knights wurden Dritter.

Damit hatten sich bereits nach der Gruppenphase alle vier neuen Mannschaften eine starke Ausgangsposition für die Platzierungsspiele erarbeitet.

Zwei ehemalige Podiumsteams fallen zurück

Während die neuen Teams überzeugten, erwischte es zwei Mannschaften besonders hart, die die ersten beiden Ausgaben noch geprägt hatten.

FIUC Gohtschowieda war bei Cup 1 und Cup 2 jeweils Dritter geworden. Diesmal reichten zwei Siege aus fünf Gruppenspielen jedoch nur zu Rang vier in Gruppe B.

Noch deutlicher fiel der Absturz der Net Ninjas aus. Der Sieger des ersten Spital Cups und Finalist der zweiten Ausgabe gewann in der Gruppenphase nur eines seiner fünf Spiele. Mit drei Punkten und einem Torverhältnis von 4:10 landeten die Net Ninjas lediglich auf Rang fünf ihrer Gruppe.

Damit stand schon vor den entscheidenden Spielen fest, dass es erstmals kein Finale mit Beteiligung der Net Ninjas geben würde.

Favoriten müssen im Viertelfinale kämpfen

Auch in der K.-o.-Phase blieb es spannend.

Die Flying Forecheckers trafen auf FIUC Gohtschowieda und mussten bis ins Shootout. Erst dort setzte sich der Titelverteidiger mit 3:2 durch.

Auch Spital United benötigte gegen die Floorballbunnies ein Shootout und gewann ebenfalls mit 3:2.

Deutlich souveräner präsentierte sich Floorball + Bier. Gegen die Flooristen ließ der Gruppensieger nichts anbrennen und zog mit einem klaren 4:0 ins Halbfinale ein.

Die Ringelrobben komplettierten das Halbfinalfeld mit einem 2:0 gegen die FBC Wr. Neustadt Knights.

Damit standen unter den letzten vier Teams mit Floorball + Bier und den Ringelrobben bereits zwei Mannschaften, die bei ihrem allerersten Spital Cup antraten.

Spital United stoppt den Titelverteidiger

Im ersten Halbfinale kam es dann zur nächsten großen Veränderung in der noch jungen Turniergeschichte.

Spital United setzte sich mit 2:0 gegen die Flying Forecheckers durch. Damit verpassten die Forecheckers nach zwei Finalteilnahmen in Folge erstmals das Endspiel.

Im zweiten Halbfinale zeigte Floorball + Bier erneut seine offensive Stärke. Die Ringelrobben hatten bis dahin ein starkes Debütturnier gespielt, mussten sich dem späteren Sieger jedoch deutlich mit 1:6 geschlagen geben.

Das Finale lautete damit Spital United gegen Floorball + Bier.

Zum ersten Mal standen weder die Flying Forecheckers noch die Net Ninjas im Spiel um den Spital-Cup-Titel.

Floorball + Bier lässt im Finale nichts anbrennen

Auch im Endspiel blieb Floorball + Bier seiner bisherigen Linie treu.

Spital United hatte bis dahin ein starkes Turnier gespielt und war in der Gruppenphase sogar ohne Niederlage geblieben. Gegen die Offensive und gleichzeitig extrem stabile Defensive von Floorball + Bier fand das Team im Finale jedoch kein Mittel.

Mit einem klaren 3:0 sicherte sich Floorball + Bier gleich bei der ersten Teilnahme den Turniersieg.

Besonders beeindruckend war dabei die Defensive des neuen Champions. Bereits in der Gruppenphase hatte das Team in fünf Spielen nur drei Gegentore kassiert. In den drei Spielen der entscheidenden K.-o.-Phase kamen lediglich ein weiteres Gegentor hinzu.

Damit beendete Floorball + Bier das gesamte Turnier mit nur vier Gegentoren in acht Spielen.

Ringelrobben holen bei ihrer Premiere Platz drei

Auch das Spiel um Platz drei brachte noch einmal einen Erfolg für einen Spital-Cup-Neuling.

Die Ringelrobben trafen auf die Flying Forecheckers. Nach einem engen Spiel musste die Entscheidung im Shootout fallen, in dem sich die Ringelrobben mit 3:2 durchsetzten.

Damit landeten bei der dritten Ausgabe gleich zwei Debütanten auf dem Podium:

Floorball + Bier auf Rang eins und die Ringelrobben auf Rang drei.

Die Floorballbunnies komplettierten mit Rang fünf einen ebenfalls starken ersten Spital Cup. Direkt dahinter landeten die FBC Wr. Neustadt Knights auf Platz sechs.

Damit schafften es tatsächlich alle vier neuen Teams auf Anhieb in die obere Hälfte des zwölf Mannschaften starken Teilnehmerfeldes.

Erstmals vollständiges Spielertracking und Individual Awards

Mit der dritten Ausgabe wurde der Spital Cup auch statistisch erweitert. Erstmals wurden die Leistungen aller Spieler über das gesamte Turnier erfasst und zusätzlich individuelle Auszeichnungen vergeben.

Die drei Awards gingen an den Torschützenkönig, den Topscorer sowie an den Defensive MVP – also das Team mit den durchschnittlich wenigsten Gegentoren pro Spiel.

Und auch hier führte kaum ein Weg an Floorball + Bier vorbei.

Lukas #8 von Floorball + Bier erzielte unglaubliche 15 Tore und bereitete weitere fünf Treffer vor. Mit insgesamt 20 Scorerpunkten gewann er damit gleich zwei Auszeichnungen: sowohl die Torjägerwertung als auch die Gesamtwertung.

Sein Teamkollege Peter #14 kam mit fünf Toren und zehn Assists auf 15 Punkte und belegte damit Rang zwei der Scorerwertung.

Auf Platz drei folgte Simon #44 von den Flying Forecheckers mit sieben Toren und fünf Assists für insgesamt zwölf Punkte.

Auch der dritte neu eingeführte Award ging an den Turniersieger: Mit durchschnittlich nur 0,5 Gegentoren pro Spielstellte Floorball + Bier die beste Defensive des gesamten Turniers und erhielt damit den Defensive MVP Award.

Individual Awards

Torschützenkönig: Lukas #8 – Floorball + Bier – 15 Tore
Topscorer: Lukas #8 – Floorball + Bier – 20 Punkte
Defensive MVP: Floorball + Bier – 0,5 Gegentore pro Spiel

Damit gelang Floorball + Bier bei der Premiere beinahe der komplette Durchmarsch: Turniersieg, beste Defensive sowie beide individuellen Offensiv-Awards.

Der Spital Cup erreicht eine neue Größenordnung

Die Entwicklung des Turniers bleibt rasant. Bei der ersten Ausgabe im November waren sechs Teams dabei, beim zweiten Cup im Jänner bereits neun und diesmal wurde mit zwölf Mannschaften erstmals die bisher größte Teilnehmerzahl erreicht.

Gleichzeitig hat sich auch das sportliche Bild verändert.

Die ersten beiden Cups waren vor allem von den Flying Forecheckers, den Net Ninjas und FIUC Gohtschowieda geprägt worden. Alle drei standen bei den ersten beiden Ausgaben jeweils weit vorne.

Beim dritten Cup mischten die neuen Teams diese Ordnung kräftig auf. Floorball + Bier gewann sofort den Titel, die Ringelrobben wurden Dritter und auch die Floorballbunnies sowie die FBC Wr. Neustadt Knights landeten in der oberen Tabellenhälfte.

Mit Spital United erreichte außerdem ein Team erstmals das Finale, das erst beim zweiten Spital Cup zur Turnierserie gestoßen war.

Endstand

1. Floorball + Bier
2. Spital United
3. Die Ringelrobben
4. Flying Forecheckers
5. Floorballbunnies
6. FBC Wr. Neustadt Knights
7. FIUC Gohtschowieda
8. Die Flooristen
9. Kreuzgasse Chargers I
10. Net Ninjas
11. Ernsthaft
12. IBC Leoben

Mit zwölf Teams, vier starken Neulingen, vollständigem Spielertracking und den ersten Individual Awards markiert der dritte Spital Cup damit den bislang größten Entwicklungsschritt der Turnierserie. Sportlich gehörte der Tag aber vor allem einem Team: Floorball + Bier, das bei seiner Premiere direkt den Titel holte.

Scroll to Top